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Aktuelles

Unsere Stellungnahme zur Presseerklärung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt:

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft setzt beim Thema ‚Küken töten‘ auf die Geschlechtsbestimmung im Ei

In einer Presseerklärung vom 09.07.2015 spricht sich Christian Schmidt für die Methode der Geschlechtsbestimmung im Ei aus, „mein Ziel ist es, dass das Kükenschreddern in 2017 aufhört“.

Aus unserer Sicht ist dieser Vorschlag nur eine Symptombekämpfung. Wir setzen uns für eine Geflügelhaltung in bäuerlicher Landwirtschaft mit größtmöglichem Tierwohl ein. Wir fragen uns:

Ist das die Lösung für eine Landwirtschaft der Zukunft, indem wir bei den Legehennen die männlichen Tiere gar nicht erst auftauchen lassen? Weiter so mit der einseitigen Zucht von Hochleistungshennen und Hochleistungsmastgeflügel aus Linien, die von Monopolisten gezüchtet werden und in Konzernhand sind? Wird so dem Leitgedanken einer regionalen Wirtschaft Rechnung getragen?

Wir setzen weiterhin auf die ökologische konzernunabhängige Geflügelzucht (s. www.oekotierzucht.de), um in der Bio-Branche nicht nur Symptombekämpfung zu betreiben, sondern die Entwicklung der eigenständigen Geflügelwirtschaft zu fördern, in der die Tiere und der Boden nicht nur dem Wirtschaftsaspekt unterliegen, sondern auch Fragestellungen der Tiergesundheit, der Preis- und Handelsgestaltung und der ökologischen Haltung und Fütterung von Anfang an zum Tragen kommen.

Lesen Sie hier die Pressemeldung von Demeter dazu:

http://www.demeter.de/verbraucher/aktuell/technische-loesung-allein-reicht-nicht

 

BID Händler:

Fast 500 Einzelhändlerinnen und -händler verkaufen bereits die BID-Eier.
Auf unserer Händlerliste finden Sie BID-Produkte in Ihrer Nähe:

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Zukunft suchen

Neben der aktiven schnellen Lösung der drängenden Problematik des Kükentötens durch die 4 Cent für die Ethik setzten wir uns dafür ein, dass sich die heutige Problematik durch den Einsatz anderer Geflügelrassen bzw. -genetiken in Zukunft gar nicht mehr stellt. Daher unterstützen wir die eigenständige ökologische Geflügelzucht und setzen uns für den Schutz, die Bewahrung und Weiterentwicklung bestehender unabhängiger Geflügelgenetiken ein. Dies dient dem Ziel, langfristig eine vertretbare ethische Branchenlösung für Geflügel aus ökologischer unabhängiger Zucht zu entwickeln.

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Die Bruderhahn Initiative Deutschland setzt sich seit 2012 erfolgreich für das Ziel ein, die unethische Praxis der nutzlosen Tötung der Bruderhahn-Küken zu beenden. Schluss mit dem nutzlosen Töten: durch die Aktion „4 Cent für die Ethik“ finanzieren wir die Aufzucht der BID-Bruderhähne. Darüber hinaus setzen wir uns gemeinsam mit dem Tierzuchtfonds in der Zukunftsstiftung Landwirtschaft für eine nachhaltige und ökologische Geflügelzucht ein. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende, dass Hahn und Henne in Zukunft artgemäß leben können!

Um die ökologische Geflügelzucht zu begleiten und zu unterstützen wurde
im Rahmen des Tierzuchtfonds in der Zukunftsstiftung Landwirtschaft ein Geflügelzüchtungsfonds eingerichtet.

Konto
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
IBAN: DE53 4306 0967 0030 0054 56
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Zukunftshuhn

Steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen sind möglich.

Messen

Auch in diesem Jahr sind wir wieder viel unterwegs.
Fachbesucher können uns auf folgenden Messen kennenlernen:

BioSüd 20. September in Augsburg
BioNord 27. September in Hannover

Wir freuen uns auf Sie.

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